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Wie entsteht ein Apfelblütentee?

Die Fertigung des Apfelblütentees hat bereits im Frühsommer begonnen, denn damals war Kräuter-Erntezeit. Die Malvenblüten wurden täglich, am späten Vormittag, behutsam gepflückt. Die Rosenblätter sind, als die wunderbar duftenden Rosen in Vollblüte standen, in meinen Sammelkorb gewandert. Erdbeerblätter wurden geschnitten, bevor die Erdbeeren anfingen, sich zu entwickeln. Und was nicht fehlen durfte war der Quendel, der mir seine  Blätter und Blüten schenkte.

 

All diese Kräuter lagen einige Tage im Trockenschrank, bevor sie sortenrein in die Papierbeutel wanderten und dort ihrer Verarbeitung harren durften.

 

Erst Ende September war es dann soweit: die Apfel und Zwetschken (von beiden ist die heurige Ernte mehr als üppig ausgefallen) wurden gepflückt, geschnitten und im Dörrapparat getrocknet. In Gläser abgefüllt warteten auch diese Zutaten auf ihre Weiterverarbeitung. Im Oktober endlich konnte ich ans Mischen gehen. Davor war keine Zeit, da das viele Obst auch noch zu Marmeladen und Säften verarbeitet werden wollte.

 

Die Kräuter wurden per Hand zerkleinert. Beim Zerkleinern der Obststücke leistete eine Kaffeemühle sehr gute Dienste. Im ganzen Haus roch es nach Äpfel, Rosen und Quendel. Die fertige Apfelblütenmischung wurde in Einkammer-Teebeutel abgepackt und in weißen Kartonschachteln verpackt. Et voila: da ist er:


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